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INNOVATION ZU ALLER NUTZEN

Wer immer nur auf ausgetretenen Pfaden wandelt, wird nie neue Ziele erreichen. Nur wenige Unternehmen setzen dies so konsequent um, wie der mittelständische Zahnradspezialist Wolfgang Schmahl GmbH & Co. KG. So hat das Velberter Unternehmen als erster deutscher Lohnbetrieb in eine innovative Vakuum-Härteanlage investiert, mit der sich eine ganze Reihe von Vorteilen realisieren lassen.

Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. In diesem Bereich sind hierzulande rund 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten angestellt und werden über 80 Prozent aller Fachkräfte ausgebildet. Beeindruckende Zahlen. Gleichzeitig gelten mittelständische Unternehmen als sehr kundenorientiert, flexibel bei der Umsetzung ihrer Ziele sowie innovationsfreudig. Dass dies alles der Realität entspricht, lässt sich auch und vor allem am Beispiel der schon angesprochenen Wolfgang Schmahl GmbH & Co. KG belegen.

Gegründet wurde das Unternehmen vor genau 50 Jahren. Als 1969 sein damaliger Arbeitgeber den Geschäftsbereich Lohnfertigung von Zahnrädern aufgab, nutzte Wolfgang Schmahl die ,Lücke‘, sich als Lohnfertiger von Zahnrädern selbstständig zu machen. Er kaufte eine Verzahnungsmaschine (die im Übrigen immer noch für Spezialaufgaben genutzt wird) und gründete die Zahnradfabrik Neviges.

Eine gute Entscheidung, wie sich an der weiteren Entwicklung des Unternehmens aufzeigen lässt. Seitdem hat sich die Zahnradfabrik Neviges vom Ein-Mann-Betrieb zum hochspezialisierten und international tätigen Hersteller von Zahnrädern und Systemlieferanten kompletter Getrieben entwickelt. Heute werden auf einer Produktionsfläche von über 10.000 qm mehr als 180 Mitarbeiter beschäftigt.

Seit 1998 lenkt die Geschicke der Sohn des Firmengründers und heutige Geschäftsführer Martin Schmahl. Er umreißt den Unternehmensschwerpunkt so: „Wir sind längst kein reiner Teilelieferant mehr, sondern haben uns in den letzten Jahren mit der Konstruktion und Fertigung kompletter Getriebe zu einem Systemlieferanten  weiterentwickelt. Dieser Geschäftsbereich nimmt inzwischen rund 50 Prozent unseres Geschäftsvolumens ein. Wobei wir uns ausschließlich auf Spezialgetriebe und Achsen für Land- und Baumaschinen, Windkrafträder, den Schiffsbau und die Flurfördertechnik konzentrieren.“

Und weiter: „Wir sind in unserer Konstellation ziemlich einzigartig, weil wir einen großen Durchmesserbereich, beispielsweise Zahnräder bis Modul 30 bei Werkstückgewichten bis 5 t abdecken und gleichzeitig eine hohe Varianz in den Stückzahlen anbieten können (von Losgröße 1 bis zu größeren Serien über 100.000 Stück pro Jahr). Das stellt höchste Anforderungen an unsere Fertigung und macht es unumgänglich, dass wir uns bei Investitionen für alle neuen Technologien rund um die Zahnradfertigung öffnen.“

Und weiter: „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in die mechanische Bearbeitung investiert. Inzwischen sind wir in diesem Bereich sehr gut aufgestellt. Was uns aber immer gefehlt hat, war die Möglichkeit, auch die Wärmebehandlung im eigenen Haus durchzuführen. Wir haben uns des Öfteren überlegt, ob es denn nicht Sinn machen würde, in moderne Härtetechnologie zu investieren, aber haben auf dem Markt kein wirklich überzeugendes System gefunden, das unseren Anforderungen entspricht.“
Klassische Härteanlagen kamen schon aus grundsätzlichen Erwägungen (Nachfolgeprozesse, fehlende Fachkräfte, Energieeffizienz) nicht in Betracht. Aber auch den als moderne Alternative geltenden Vakuum-Härteanlagen konnte Martin Schmahl nicht sonderlich viel abgewinnen: „Bei konventionellen Vakuum-Härteanlagen wird für den Abschreckungsvorgang unter Hochdruck Stickstoff- oder Heliumgas verwendet. Das erfordert sehr hochwertige Werkstoffe, da bei den ,einfachen‘, sprich niedrig legierten Einsatzwerkstoffen wie z.B. 16MnCr5, nicht die nötige Kernhärte erreicht werden konnte.“ Zwar hatte man früher bei verzugskritischen Bauteilen schon öfter auf das Vakuumhärten zurückgegriffen und kannte das Verfahren als Alternative zu den gängigen Standard-Aufkohlungsprozessen. Aber: „Unsere Erkenntnis war, dass das Vakuumhärten in Verbindung mit der Gasabschreckung unter Verwendung teurer Einsatzwerkstoffe keinen wirtschaftlichen Sinn macht.“

Warum aber nicht weiter das Härten außer Haus geben? Martin Schmahl: „Als mittelständisches Unternehmen haben wir natürlich nicht die hohen Stückzahlen wie Großunternehmen. Das macht uns für Lohnhärtereien nicht unbedingt attraktiv. Das heißt, dass wir mit unseren Terminwünschen nicht immer auf offene Ohren gestoßen sind und unsere Durchlauf- und Lieferzeiten dadurch unnötig lange waren.“ Also haben Martin Schmahl und sein Team weiter nach Lösungen gesucht, die das eine – die Nachteile der angesprochenen Härtetechnologien – vermeiden und das andere – Nutzung ,normaler‘, sprich kostengünstiger Einsatzwerkstoffe – erlauben. Eine Lösung zeichnete sich ab, als man bei der Suche auf die Lohnhärterei VTN stieß. Das Unternehmen ist seit 2015 eine 100-prozentige Tochter des japanischen Multikonzerns IHI, der wiederum weltweit unter anderem Anlagen und Dienstleistungen für Wärmebehandlungen und Oberflächenbeschichtungen anbietet. Darunter ein innovatives und in Deutschland unbekanntes System zur Vakuumaufkohltechnik mit Ölabschreckung.

Für Martin Schmahl schon beinahe ein echter Glücksfall, entsprach doch diese Technologie dem Schmahl‘schen Forderungskatalog bis ins Detail. Martin Schmahl: „Wir haben uns sehr schnell entschlossen, in diese  hochmoderne Vakuum-Härtetechnologie zu investieren, weil wir hier alle Vorteile des konventionellen Härtens beibehalten, ohne mit deren Nachteilen leben zu müssen und gleichzeitig können wir die Schwächen üblicher Vakuumanlagen vermeiden.“ Im Detail: „Zum Beispiel entfallen hier Nachbehandlungsprozesse wie das  Reinigungsstrahlen. Da die Teile mit dem Einbringen in die elektrisch betriebene Wärmekammer bis zum temperierten Ölbad in einem geschlossenen sauerstofffreien System verbleiben, gibt es keine Verzunderung, denn direkt unter dem Ofen befindet sich der 9.000 Liter fassende temperierte Öltank.“

Und weiter: „Gegenüber anderer Vakuumhärtesysteme können wir hier auf unsere  Standard-Einsatzwerkstoffe zurückgreifen. Vor allem aber haben wir den gesamten Prozess im eigenen Haus und können den ganzen Durchlauf viel besser steuern, sodass wir nicht mehr auf externe Dienstleister angewiesen sind. Gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung bei uns im Haus und: Die neue Anlage garantiert eine absolut gleichmäßige Aufkohlung bei einer präzisen Kontrolle der Einsatzhärtungstiefe.“ Wobei das bei Schmahl installierte IHI-Härtesystem direkt an die vorgeschaltete Verzahnungsfräsmaschine anschließt, so dass hier eine durchgehende Fertigungslinie entsteht.

Mit der automatisierten Härteanlage kann man bei Schmahl auf ein optimiertes Gesamtsystem zurückgreifen, das auch für ansonsten kritische Bearbeitungsschritte – Beispiel dünnwandige Teile – alles absolut prozesssicher abdeckt. Noch einmal der Geschäftsführer: „Bislang haben wir im Durchschnitt um die 120 Tonnen pro Monat für Wärmebehandlung außer Haus vergeben. Das deckt jetzt unsere neue Anlage ab. Wobei die Beschickung des 1.200 kg fassenden Härteofens über ein Robotsystem, das sich aus einem Puffer mit 18 vorbepackten Chargen bedienen kann, vollautomatisch abläuft.  Gleiches gilt für die folgenden Komponenten Anlassofen und Wascheinheit.“

Martin Schmahl fasst die Vorteile zusammen: „Wir können nach wie vor mit relativ günstigen Einsatzwerkstoffen arbeiten, erreichen in kürzerer Zeit ein besseres Ergebnis. Da der Härtevorgang deutlich verzugsärmer ausfällt, können wir die Zahnräder mit einem geringeren  Aufmaß in die Wärmebehandlung bringen und dadurch auch die nötige Nachbehandlung auf ein Minimum reduzieren. Das alles senkt zwar die Kostensituation nicht dramatisch, aber wir erreichen eine deutlich verkürzte Durchlaufzeit sowie ein besseres Verzugsverhalten bei unseren Produkten.“

Und als wäre das alles noch nicht genug: „Der Prozess ist absolut trocken und staubfrei und  erfüllt höchste Anforderungen an Arbeits- und Umweltschutz.“

STELLENANGEBOTE

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams einen:

Zerspanungsmechaniker (m/w/d)

Fachrichtung Drehtechnik/Frästechnik für CNC Drehmaschinen TRAUB, GF, MONFORTS (Siemens/Fanuc) CNC Bearbeitungszentren OKK, Chiron, Matsuura

Sie haben Ihre Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker erfolgreich abgeschlossen und haben bereits mehrjährige Berufserfahrung im Bereich der CNC-Bearbeitung. Das Einrichten und Programmieren auf Grundlage von technischen Zeichnungen gehört zu Ihren Fähigkeiten.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Produktionsaufgabe mit einer reichhaltigen Auswahl an Bauteilen aus der Antriebstechnik sowie eine leistungsorientierte langfristige Perspektive in einem mittelständisch strukturierten Familienbetrieb.

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf an:

Wolfgang Schmahl GmbH & Co. KG
Herrn Martin Schmahl
Ringstr. 22-26
42553 Velbert

oder per Mail an:
bewerbung(at)schmahl.tv

Leiter für die Qualitätssicherung (m/w/d)

Wolfgang Schmahl GmbH & Co. KG

Wir sind ein modernes, dynamisches Familienunternehmen und produzieren mit über 150 Mitarbeitern anspruchsvolle Verzahnungs- und Getriebeteile sowie komplette Getriebe für die verschiedensten Anwendungsbereiche der Antriebstechnik. Mit unserem hochmodernen Maschinenpark zählen wir zu den führenden Herstellern der Kunden in Europa und Übersee. Wir wachsen weiter und suchen zur Verstärkung unseres Teams als Allrounder einen Leiter für die Qualitätssicherung (m/w/d).

Ihre Kernaufgaben

  • Führung und Weiterentwicklung des Qualitätssicherungssystems nach DIN ISO 9002
  • Analyse und Weiterentwicklung vorhandener Verfahren, Systeme, Prüfmittel und Methoden zur Sicherstellung der Einhaltung relevanter Qualitätsstandards
  • treffen von Entscheidungen über die Einführung von technischen Neuerungen auf dem Gebiet der Qualitätssicherung und der Prüftechnik
  • Überwachung der Umsetzung aller relevanten Normen, Richtlinien sowie Kundenspezifikationen
  • Führung des Reklamationsmanagement für Reklamationen jeglicher Art
  • Informierung der Geschäftsleitung in erforderlichem Umfang über alle qualitätsrelevanten Daten, Kennzahlen und Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung
  • Anordnung von qualitätsbezogener Sonderaktionen (Verfahrensgenauigkeit, Qualitätsverbesserungsprogramme, Fehleranalysen)
  • Erstellung und Abwicklung von Erstmuster-Prüfberichten
  • Erstellung von Prüfplänen, Prüfanweisungen, Prüfabläufen, Berichten und Dokumentationen
  • Erstellung von Konstruktions- und Prozess-FMEAs
  • interne und externe Audits vorbereiten, durchführen sowie nachbereiten
  • Beratung aller Fachbereiche des Unternehmens in Fragen der Qualitätssicherung

Ihr Profil

  • abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Studium oder Weiterbildung zum Qualitätsmanager (m/w/d) oder zum Techniker (m/w/d) oder vergleichbare Qualifikation
  • mehrjährige Berufs- und Führungsverantwortung in dem Bereich Qualitätssicherung, bevorzugt in einem Maschinenbauunternehmen
  • fundierte Erfahrungen in Form- und Lagetoleranzen, Oberflächenmesstechnik und Längenmesstechnik
  • sehr gute Kenntnisse in der Zerspanung und Werkstoffkunde sowie der Wärmebehandlung von Stahl
  • sicherer Umgang mit MS-Office (Outlook, Word, Excel, Power-Point) und ERP-Systemen
  • gute Kenntnisse im Prozess- und Lean-Management, sowie in Problemlösungsmethoden
  • ausgeprägtes technisches Verständnis und analytisches Denkvermögen, sowie ein hohes Maß an Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und Durchsetzungsvermögen

Unser Angebot und Ihre Perspektive

  • vielseitige, anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabenstellungen
  • leistungsgerechte Vergütung
  • langfristig zu besetzender Arbeitsplatz in einem wirtschaftlich gefestigtem und expandierendem Unternehmen
  • freundliches, kollegiales Betriebsklima, geprägt durch unsere moderne, mittelständische Unternehmenskultur

Kontakt

Wolfgang Schmahl GmbH & Co. KG
Ringstraße 22-26
42553 Velbert

oder per Mail an: bewerbung(at)schmahl.tv

Tel. +49 (0) 20 53 – 419 – 0

Leiter für die Bearbeitungszentren (m/w/d)

Wolfgang Schmahl GmbH & Co. KG

Wir sind ein modernes, dynamisches Familienunternehmen und produzieren mit über 150 Mitarbeitern anspruchsvolle Verzahnungs- und Getriebeteile sowie komplette Getriebe für die verschiedensten Anwendungsbereiche der Antriebstechnik. Mit unserem hochmodernen Maschinenpark zählen wir zu den führenden Herstellern der Kunden in Europa und Übersee. Wir wachsen weiter und suchen zur Verstärkung unseres Teams als Allrounder einen Leiter für die Bearbeitungszentren (m/w/d).


Ihre Kernaufgaben

  • Führung und Personaleinsatzplanung der Abteilung Bearbeitungszentren
  • Überwachung und Steuerung der Serienfertigung
  • KVP zur Optimierung von CNC-Programmen und Werkzeugwahl, entsprechend qualitativer und quantitativer Vorgaben
  • Planung und Organisation der Instandhaltung des Maschinenparks
  • die Initiative und das Mitdenken der Mitarbeiter fördert
  • Ordnung, Sauberkeit und Arbeitssicherheit im Verantwortungsbereich gewährleisten
  • gute Kenntnisse in der Bedienung und Programmierung von Bearbeitungszentren mit 5-Achsen


Ihr Profil

  • Industrie- oder Zerspanungsmechaniker (m/w/d) mit Weiterbildung zum Meister oder Techniker (m/w/d) oder abgeschlossenes Studium im Maschinenbau mit ausgeprägter „Hands on Mentalität“
  • mehrjährige Berufs- und Führungsverantwortung, bevorzugt in einem Maschinenbauunternehmen
  • Teamplayer mit Organisationsgeschick und einem hohen Maß an Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Wechselschichtbereitschaft (Früh-/Spätschicht)


Unser Angebot und Ihre Perspektive

  • vielseitige, anspruchsvolle Aufgabenstellungen bei hochmoderner Anlagentechnik
  • leistungsgerechte Vergütung
  • langfristig zu besetzender Arbeitsplatz in einem wirtschaftlich gefestigtem und expandierendem Unternehmen
  • freundliches, kollegiales Betriebsklima, geprägt durch unsere moderne, mittelständische Unternehmenskultur


Kontakt

Wolfgang Schmahl GmbH & Co. KG
Ringstraße 22-26
42553 Velbert

oder per Mail an: bewerbung(at)schmahl.tv

Tel. +49 (0) 20 53 – 419 – 0

Bitte keine Zeitarbeitsanfragen!